KOM präsentiert Jahresbericht über Binnenmarkt & Wettbewerbsfähigkeit

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Die KOM hat ihren jährlichen Binnenmarkt- und Wettbewerbsfähigkeitsbericht mit einem erneut negativen Gesamturteil vorgelegt.
Der Anteil des EU-internen Güterhandels an der Wirtschaftsleistung ist zurückgegangen und die regulatorische Belastung der Unternehmen bleibt hoch. Unternehmen sehen sich insb. bei der Arbeiterentsendung, bei grenzüberschreitenden Dienstleistungen sowie bei Verpackung und Kennzeichnung mit erheblichen regulatorischen Hürden konfrontiert. Die Risikokapitalinvestitionen verharren im internationalen Vergleich auf einem sehr niedrigen Niveau. Hohe Energiepreise und ein zunehmender Fachkräftemangel belasten die Industrie zusätzlich. Auch die Digitalisierung kommt nur schleppend voran. Bislang setzen nur ca. 20 % der Unternehmen KI-Technologien ein. Bis 2030 strebt die KOM einen Anteil von 75 % an.
Der Bericht dient als Grundlage für die Beratungen zur Wettbewerbsfähigkeit der EU beim informellen Gipfel der Staats- und Regierungschefs am 12. Februar in Alden Biesen, Belgien. Tanja Winninger
