Neue Maßnahmen zur Stärkung der humanitären Hilfe der EU

© European Union, 2026
Die KOM und die Hohe Vertreterin für Außen- und Sicherheitspolitik haben mit der am 27. Mai angenommenen Gemeinsamen Mitteilung eine neue strategische Ausrichtung für die humanitäre Hilfe der EU vorgelegt.
Die vorgeschlagene Strategie beruht auf drei Säulen: (1) Schützen, (2) Durchführen und (3) Partner und soll prinzipientreue, hochwertige Hilfe und Schutz gewähren.
Geplant sind u.a. eine stärkere humanitäre Diplomatie, ein besserer Schutz humanitärer Helfer und Zivilisten, die stärkere Einbindung lokaler Akteure und Gemeinschaften sowie die Stärkung einer kosteneffizienten und resilienten Bereitstellung humanitärer Hilfe durch die Reform von Lieferketten sowie die Umgestaltung und Vereinfachung der EU-Finanzierung.
Zudem soll die Zusammenarbeit mit Akteuren aus den Bereichen Entwicklung, Frieden und Diplomatie ausgebaut und die Einbindung des Privatsektors sowie weiterer Geber verstärkt werden, um Fragilität zu bekämpfen und die Resilienz zu erhöhen. Dies soll langfristig dazu beitragen, den humanitären Bedarf zu verringern und die strategischen Ziele der EU zu unterstützen.
Hintergrund für die neue strategische Ausrichtung sind weltweit steigende humanitäre Bedarfe, zunehmende Krisen und erhebliche Finanzierungslücken. Tim Härtner/Christoph Frank
