Frühjahrsprognose der KOM

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Die KOM hat am 29. Mai ihre Frühjahrsprognose veröffentlicht und die Aussichten für die wirtschaftliche Entwicklung in Europa im Vergleich zur Herbstprognose vom vergangenen Jahr nach unten korrigiert. Ursache hierfür ist u.a. der aktuelle Konflikt im Nahen Osten, der zu den größten Unterbrechungen der Energieversorgung in der jüngeren Geschichte geführt hat.
So rechnet die KOM EU-weit in diesem Jahr nur noch mit einem Wachstum von 1,1% sowie 0,9% innerhalb der Eurozone. Demgegenüber geht die KOM von einer ansteigenden Inflation aus, die EU-weit bei 3,1% bzw. 3,0% in der Eurozone liegen soll.
Für Deutschland, das seit der COVID-Pandemie eine der schlechtesten wirtschaftlichen Erholungen aller entwickelten Volkswirtschaften aufweist, kalkuliert die KOM in diesem Jahr nur noch ein Wachstum von 0,6% sowie 0,9% im kommenden Jahr. Die Inflation soll in diesem Jahr auf 2,9% ansteigen und 2027 auf 2,7% zurückgehen.
Die Staatsverschuldung Deutschlands soll ausgehend von 63,5% im Jahr 2025 voraussichtlich auf 65,8% in diesem Jahr sowie 68% im kommenden Jahr ansteigen. In puncto Defizit rechnet die KOM mit einer Quote von 3,7% in diesem sowie 4,1% im kommenden Jahr. Christoph Frank
