Ratsschlussfolgerungen zu Cybergewalt und Wohnungspolitik

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Bei seiner Tagung am 29. Juni hat der Rat für Beschäftigung, Sozialpolitik, Gesundheit und Verbraucherschutz (EPSCO) Schlussfolgerungen zum besseren Schutz von Mädchen vor Cybergewalt verabschiedet. Gefordert werden unter anderem eine stärkere Unterstützung von Betroffenen, wirksamere Präventionsmaßnahmen, eine bessere Moderation von Online-Inhalten und mehr Ressourcen für Strafverfolgungsbehörden.
Zudem verabschiedete der Rat Schlussfolgerungen zur Wohnungspolitik. Angesichts des demografischen Wandels werden die Mitgliedstaaten aufgefordert, Wohnraumbedarf und Bevölkerungsentwicklung stärker gemeinsam zu betrachten und den Zugang zu bezahlbarem Wohnraum zu verbessern.
Die Ministerinnen und Minister diskutierten außerdem die Modernisierung der Koordinierung der sozialen Sicherheit, insbesondere den Ausbau des Datenaustauschs zwischen den Mitgliedstaaten, und die Umsetzung der neuen EU-Strategie zur Bekämpfung von Armut. Weitere Themen waren bezahlbarer Wohnraum für Studierende und Haushalte mit mittlerem Einkommen und das Europäische Semester. Abschließend informierte die irische Ratspräsidentschaft über ihre Prioritäten im Bereich Beschäftigung und Sozialpolitik. Merle Andraschko
Ratsschlussfolgerungen zur Bekämpfung von Cybergewalt
Ratsschlussfolgerungen zur demografischen Dimension der Wohnraumkrise
