Rat einigt sich zu Horizon Europe – EP kritisiert Streichung der Forschungsfreiheit

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Der Rat hat sich am 26. Juni auf seine Position zu Horizon Europe 2028–2034 verständigt. Ausgenommen bleiben weiterhin Budgetfragen, horizontale Aspekte des Mehrjährigen Finanzrahmens (MFR) sowie die noch ausstehenden Vorschläge zum Europäischen Innovations- und Technologieinstitut (EIT). Der Rat bekräftigt Horizon Europe als zentrales Forschungs- und Innovationsprogramm der EU und betont zugleich die enge Verzahnung mit dem Europäischen Wettbewerbsfonds (ECF). Dabei soll Horizon Europe seinen exzellenzbasierten und eigenständigen Charakter bewahren.
Die Mitgliedstaaten sollen künftig stärker an der Festlegung strategischer Prioritäten beteiligt werden, insbesondere in Säule II, „Wettbewerbsfähigkeit und Gesellschaft“ sowie bei den Europäischen Partnerschaften. Inhaltlich werden die vier Säulen weiterentwickelt: Die Governance des Europäischen Forschungsrats (ERC) wird angepasst, die Förderung von Forschenden in frühen Karrierephasen gestärkt, der Europäische Innovationsrat (EIC) ausgebaut und Widening-Maßnahmen sowie Forschungsinfrastrukturen weiterentwickelt. Der EIC kann künftig auch Deep-Tech-Innovationen mit begrenztem Dual-Use- und Verteidigungsbezug fördern. Stella Tutunzi
PM des Rats (EN)
