KOM will Europas Klimaresilienz stärken

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Die KOM hat einen neuen Rahmen für Klimaresilienz vorgestellt. Ziel ist es, Europa besser auf Klimafolgen wie Hitzewellen, Dürren, Waldbrände und Überschwemmungen vorzubereiten. Allein zwischen 2022 und 2025 verursachten Klimaschäden wirtschaftliche Verluste von rund 200 Milliarden Euro, so die KOM.
Der neue Rahmen soll Klimarisiken stärker in politische Entscheidungen einbeziehen und Städte, Regionen, Behörden und Unternehmen bei der Anpassung unterstützen. Ein geplantes Klimaresilienzgesetz soll die nationalen Strategien vereinfachen und gemeinsame Grundlagen für die Bewertung künftiger Risiken schaffen.
Auch wirtschaftlich biete die Anpassung große Chancen: Zwar seien jährlich Investitionen von rund 70 Milliarden Euro erforderlich, doch könnten dadurch Schäden vermieden und Innovationen gefördert werden. Der globale Markt für Klimaanpassungslösungen könnte bis 2050 auf 3,5 Billionen Euro wachsen.
Neue digitale Werkzeuge der EU sollen dabei helfen, Klimarisiken besser einzuschätzen und geeignete Lösungen zu finden. So soll Europa seine Sicherheit, Gesundheit und Wettbewerbsfähigkeit langfristig stärken.
Die KOM plant zudem für 2028 einen EU-Strategieplan, um frühzeitig und entschlossen auf Klimarisiken zu reagieren. Mehran Faraji
