Rat einigt sich auf Fangmöglichkeiten in der Ostsee für 2027

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Am 26. Oktober hat der Rat eine politische Einigung über die Fangmöglichkeiten in der Ostsee für 2027 erzielt. Für den westlichen Ostseehering bleibt die Beifangmenge bei 788 Tonnen. Die Ausnahmeregelung für die kleine Küstenfischerei wird fortgeführt. Die KOM hatte eine Kürzung um 45 Prozent und die Streichung der Ausnahmeregelung vorgeschlagen.
Auch für den westlichen und östlichen Dorsch bleiben die Fangmengen für unvermeidbare Beifänge mit 266 und 430 Tonnen unverändert. Die KOM hatte Kürzungen um 88 beziehungsweise 51 Prozent vorgeschlagen. Das Verbot der Freizeitfischerei auf Dorsch bleibt bestehen.
Die Fangmöglichkeiten für Sprotte steigen um 44 Prozent, für Scholle um 3 Prozent und für den zentralen Ostseehering um 71 Prozent. Beim Hering im Rigaischen und Bottnischen Meerbusen sind Erhöhungen um 11 beziehungsweise 12 Prozent vorgesehen. Die Fangmenge für Lachs bleibt unverändert. Leonard Eichhorn
