KOM stellt Vision für Fischerei und Aquakultur bis 2040 vor

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Die am 20. Oktober von der KOM vorgestellte Vision für den Fischerei- und Aquakultursektor bis 2040 zielt darauf ab, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, die Versorgung mit aquatischen Lebensmitteln zu sichern und die wirtschaftliche Entwicklung der Küstenregionen zu unterstützen.
Bis 2030 sollen Energieeffizienz und technologische Innovationen vorangetrieben werden. Danach sollen verstärkt emissionsfreie Technologien zum Einsatz kommen. Zudem will die KOM die Umsetzung der Anlandeverpflichtung durch bessere Fangdokumentation und technologische Lösungen verbessern.
Zur Stärkung des Sektors sollen Investitionen, Innovationen und die Diversifizierung von Einkommensquellen gefördert werden. Bis 2029 soll die digitale Rückverfolgbarkeit entlang der Lieferkette ausgebaut werden. Für zentrale Aufgaben der Gemeinsamen Fischereipolitik sieht der vorgeschlagene Mehrjährige Finanzrahmen 2028–2034 mindestens 2 Mrd. € vor.
Weitere Maßnahmen betreffen die kleine Küstenfischerei, die Bekämpfung illegaler Fischerei und den Generationenwechsel, für den die KOM 2027 eine Strategie vorlegen will. Die Vision ist Teil des Europäischen Ozeanpakts und umfasst auch einen Fahrplan für die Energiewende und eine Strategie für das auswärtige Handeln der EU im Fischereibereich. Leonard Eichhorn
