EU4Health: Neue Fördermöglichkeiten für Gesundheitsforschung

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Die KOM hat am 19. Oktober das EU4Health-Arbeitsprogramm für das laufende Jahr mit einem Budget von rund 681 Mio. € veröffentlicht. Damit stehen über 100 Mio. € mehr als im Vorjahr zur Verfügung. Die Förderung konzentriert sich auf fünf Bereiche: Krisenvorsorge, Gesundheitsförderung und Prävention, Gesundheitssysteme und Gesundheitspersonal sowie nichtübertragbare Krankheiten.
Bis Ende des Jahres sollen 17 offene Förderaufrufe veröffentlicht werden. Im Mittelpunkt stehen u.a. die Versorgung mit kritischen Arzneimitteln, die Entwicklung neuer Diagnostika, die Prävention und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie die Nutzung von Gesundheitsdaten im Europäischen Gesundheitsdatenraum (EHDS). Auch Hochschulen und Forschungseinrichtungen können sich an entsprechenden Verbundprojekten beteiligen.
Die Verabschiedung des Arbeitsprogramms hatte sich aufgrund von Unstimmigkeiten über die institutionelle Förderung von Gesundheitsorganisationen verzögert. Nach Kritik mehrerer Mitgliedstaaten wurde schließlich ein Kompromiss erzielt, der nunmehr 1,8 Mio. € für diesen Bereich vorsieht. Stella Tutunzi
