Außerordentliches Treffen der EU-Agrarminister und -ministerinnen

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Am 7. Januar hat die KOM gemeinsam mit der zyprischen Ratspräsidentschaft die EU-Agrarministerinnen und -minister zu einem außerordentlichen Treffen in Brüssel eingeladen. Vor dem Hintergrund volatiler Weltmärkte diskutierten die Teilnehmenden kurzfristige Entlastungen und Prioritäten für 2026.
Nach Darstellung der KOM stehen dabei die Unterstützung im Rahmen der GAP im Kontext von Haushalt und Mehrjährigem Finanzrahmen nach 2027, Entlastungen bei Düngemitteln, die Stärkung fairer Wettbewerbsbedingungen im Außenhandel sowie weitere Vereinfachungen zugunsten der Landwirtinnen und Landwirte im Vordergrund. Konkret verwies die KOM erneut auf eine vorgesehene Mindestquote von 10 % zugunsten ländlicher Gebiete. Sie schlug vor, den Mitgliedstaaten ab 2028 einen vorzeitigen Zugriff auf Mittel zu ermöglichen, die sonst erst im Rahmen der Halbzeitüberprüfung verfügbar wären. Bei Düngemitteln wurden befristete Zollreduktionen für bestimmte Erzeugnisse und Maßnahmen im Bereich des Emissionshandels angesprochen. Zudem kündigte die KOM verstärkte Importkontrollen und eine Annäherung von Produktionsstandards bei Importen an. Leonard Eichhorn
