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HANSE-OFFICE

Geschichte des Hanse-Office

Aus dem bereits 1985 gegründeten Informationsbüro der Freien und Hansestadt Hamburg, dem ersten Regionalbüro in der EU, ging 1987 das Hanse-Office als gemeinsame Einrichtung der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein bei der Europäischen Union hervor. Unter vorübergehender Beteiligung Niedersachsens vertritt das Hanse-Office seither erfolgreich die Interessen beider Länder bei den europäischen Institutionen. Die gelungene Kooperation zweier Länder in Brüssel ist einzigartig und beispielgebend für eine erfolgreiche norddeutsche Zusammenarbeit.

Unsere Aufgaben

Zu unseren Aufgaben gehört die frühzeitige Information über aktuelle EU-Politiken, Rechtsetzungsverfahren und europapolitische Entwicklungen. Wir verfügen über ein weit reichendes Netzwerk an Kontakten in die Europäischen Institutionen, insbesondere zur Europäischen Kommission, der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland und dem Europäischen Parlament. Unsere guten Kontakte ermöglichen es uns, die Interessen Hamburgs und Schleswig-Holsteins frühzeitig in die Entscheidungsprozesse auf europäischer Ebene einfließen zu lassen.

Darüber hinaus werben wir intensiv für unsere heimischen Standorte, indem wir die Vielfalt unserer beiden Länder durch Veranstaltungen, Begegnungen und kulturelle Ereignisse in Brüssel präsentieren.
Wir unterhalten partnerschaftliche Beziehungen zu den anderen Regionalbüros in Brüssel, insbesondere zu denen der anderen norddeutschen Länder sowie des gesamten Ostseeraumes. Durch die Vertretung gemeinsamer Interessen und die Verknüpfung von Aktivitäten sind wir auf europäischer Ebene stark und tragen zum Zusammenwachsen unserer Region bei.

Stets zu Ihren Diensten

Unser Service richtet sich neben den Landesregierungen und ihren Verwaltungen auch an die Wirtschaft unserer Länder, an Hochschulen und andere Bildungseinrichtungen, an Kammern und Verbände sowie an sonstige gesellschaftliche Einrichtungen, Gruppen und Einzelpersonen.

Nutzen Sie unsere Erfahrungen und Möglichkeiten. Gerne sind wir Ihre Lotsen durch die Institutionen der Europäischen Union.

Europapolitik

Die Freie und Hansestadt Hamburg liegt Europa sehr am Herzen. Als Hafenstadt betreibt sie seit jeher Handel mit ihren europäischen Nachbarn. Die dynamische Entwicklung der Stadt ist dabei eng mit der Europäischen Einigung verbunden: Hamburg hat in den letzten Jahrzehnten stark von den Errungenschaften der Europäischen Integration profitiert. Hierunter fallen der Wegfall der Zollgrenzen, der Abbau von Handelshemmnissen, die Einführung des Euros und die Schaffung eines gemeinsamen Binnenmarktes.

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Die Politik der Europäischen Union hat unmittelbaren Einfluss auf den Alltag der Menschen in den Mitgliedstaaten. Die hohe Bedeutung der Entscheidungen aus Brüssel und Straßburg ist den meisten Bürgerinnen und Bürgern jedoch nicht bewusst. Eine mitunter verzerrte Wahrnehmung der europäischen Institutionen versperrt dabei den Blick auf die großen Chancen, die sich aus dem Integrationsprozess der Europäischen Union ergeben.
Die Landesregierungen Hamburgs und Schleswig-Holsteins haben dieses enorme Potential erkannt und nutzen es gewinnbringend für unsere Region. Nachfolgend finden Sie hierzu einige plakative Beispiele.

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Hamburg und Schleswig-Holstein wirken im Kreis der deutschen Länder in Angelegenheiten der Europäischen Union sowohl auf nationaler als auch direkt auf europäischer Ebene mit.

Auf nationaler Ebene werden die Länder über den Bundesrat und die Fachministerkonferenzen einschließlich der Europaministerkonferenz aktiv.

Gemäß Artikel 23 GG sind die Länder in Angelegenheiten der Europäischen Union über den Bundesrat (https://www.bundesrat.de) eingebunden. Das Verfahren ist im Einzelnen im Gesetz über die Wahrnehmung der Integrationsveranwortung des Bundestages und des Bundesrates in Angelegenheiten der Europäischen Union (Integrationsverantwortungsgesetz) und in dem Gesetz über die Zusammenarbeit von Bund und Ländern in Angelegenheiten der Europäischen Union (EUZBLG) sowie der begleitenden Bund-Länder-Vereinbarung geregelt.

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