EU-Bildungsministerrat: Erasmus +, KI und Zukunft der Bildungspolitik im Fokus

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Die EU-Bildungsministerrat hat am 11./12.Mai in Brüssel zentrale Weichen für die europäische Bildungspolitik gestellt. Im Fokus standen insbesondere die Weiterentwicklung des Programms Erasmus + für den Zeitraum 2028-2034 sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Bildungsbereich.
Der Rat verabschiedete seinen Verhandlungsstandpunkt zur neuen Erasmus+VO. Erasmus+ soll weiterhin Mobilität, Austausch und lebenslanges Lernen fördern. Zudem soll das Europäische Solidaritätskorps künftig stärker in das Programm integriert werden. Nach Ansicht des Rats sollen die Mitgliedstaaten zugleich mehr Einfluss auf die Steuerung des Programms erhalten. Damit können die Verhandlungen mit dem EP beginnen.
Darüber hinaus verabschiedete der Rat Schlussfolgerungen zu „Lehrkräften im Zeitalter der KI“. Betont wurde ein menschenzentrierter Ansatz. KI soll Lehrkräfte unterstützen, nicht ersetzen. Im Mittelpunkt stehen die Stärkung von KI- und Digitalkompetenzen, die Entwicklung pädagogisch sinnvoller KI-Tools sowie Fragen zum Datenschutz, Chancengerechtigkeit und digitaler Teilhabe. Stella Tutunzi
