EU erweitert Handelsabkommen mit der Ukraine

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Am 29. Oktober ist die vertiefte und umfassende Freihandelszone (DCFTA) EU-Ukraine in Kraft getreten.
Die Ukraine wird die Kontingentsmengen für Schweinefleisch, Geflügel und Zucker steigern und ihre Zölle auf aus der EU importierte Waren abschaffen oder senken. Die EU wird ihrerseits ihren Markt im Vergleich zu vor dem Krieg stärker für ukrainische Erzeugnisse öffnen. Zollkontingente für sensible Waren wie z. B. Zucker, Geflügel und Weizen werden jedoch beibehalten.
Das Abkommen beinhaltet außerdem die schrittweise Angleichung der Ukraine an die einschlägigen EU-Produktionsstandards bis 2028 sowie eine Schutzklausel, die beide Seiten im Falle negativer Auswirkungen durch die weitere Liberalisierung ihres bilateralen Handels anwenden können.
Insgesamt gilt das Abkommen als wichtiger Meilenstein bei der wirtschaftlichen Integration der Ukraine in den EU-Binnenmarkt. Aaron Wojte/Tanja Winninger
