Hamburger Gastspiel „Stunde Null“ begeistert europäisches Publikum

© Hanse-Office, 2026
Mit einer Aufführung des jüngsten Stücks der hamburgischen Theatergruppe Axensprung „Stunde Null? Deutschland zwischen Abgrund und Aufbruch“ in der Deutschen Botschaft am 5. Februar setzte diese ihre bewährte Zusammenarbeit mit der Freien und Hansestadt Hamburg auch in diesem Jahr fort.
Bekannt für seine historisch-politischen Produktionen zur deutschen Zeitgeschichte führte das Ensemble aus Hamburg das interessierte Publikum diesmal in die von Mangelwirtschaft, Flüchtlingsströmen, Schwarzmarkt und politischer Neuordnung geprägte unmittelbare Nachkriegszeit in Deutschland. Umfassende historische Recherchen, zeitgenössische Originalquellen, biographische Zeugnisse sowie eine wissenschaftliche Begleitung, u.a. in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung in Hamburg, bildeten wieder die solide und gründlich recherchierte Grundlage auch dieser erfolgreichen Inszenierung von Axensprung.
Das europäische Publikum war von der gelungenen Textfassung sowie schauspielerischen und musikalischen Vielseitigkeit der Künstlerinnen und Künstler begeistert. Der anschließende Empfang bot den beeindruckten Gästen eine willkommene Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit dem Theaterensemble sowie auch untereinander.
Axensprung war bereits zum sechsten Mal zu einem Gastspiel in Belgien und machte damit einmal mehr künstlerische Perspektiven aus der reichen Hamburger Theaterszene weit über die Stadtgrenzen hinaus sichtbar. Julia Berktold / Birgitte Malz
