Helmut-Schmidt-Universität und Hanse-Office diskutieren Best Practices internationaler Rüstungskooperation

© Hanse-Office, 2026
Am 6. Mai war das Hanse-Office in Brüssel bis auf den letzten Platz gefüllt: Zahlreiche Fachvertreterinnen und -vertreter aus EU-Institutionen, nationalen Verteidigungsministerien, Streitkräften und Industrie folgten der Einladung zur Veranstaltung „International Procurement Cooperation – Best Practices“, die gemeinsam von der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg und dem Hanse-Office ausgerichtet wurde.
Dr. Claus Müller, Leiter des Hanse-Office Hamburg, eröffnete die Diskussion und hob die strategische Bedeutung internationaler Beschaffungskooperation für Europas Sicherheit, Resilienz und technologische Souveränität hervor.
Im Mittelpunkt stand eine interaktive Paneldebatte im Rahmen des deutsch-österreichischen Masterstudiengangs „International Procurement Cooperation“ (IPC). João Abreu (DG DEFIS, KOM), Oberst Bernard Kestelyn (Belgische Beschaffungsdivision), Mark Mozer (Bundeswehr), Brigadier General Matthias Sebera (Österreichisches Verteidigungsministerium) und Inge Weyers (Niederländisches Verteidigungsministerium) diskutierten unter der Moderation von Lara Polster (Motorenfabrik Hatz GmbH) praktische Erfahrungen aus den Domänen Weltraum, Luft, Land, See und Cyber.
Im Fokus standen Lehren aus laufenden Kooperationsprojekten, Fragen der Interoperabilität sowie die kritische Reflexion dessen, was im internationalen Beschaffungskontext als „Best Practice“ gelten kann.
Ein anschließender Austausch bei Kaffee und Tee bot Gelegenheit zur vertieften Vernetzung. Tanja Winninger
