Einigung im Trilog: Schutzmaßnahmen für Stahlsektor

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EP und Rat haben sich am 13. April auf neue Maßnahmen zum Schutz der europäischen Stahlindustrie vor globalen Überkapazitäten geeinigt.
Die Einigung greift alle zentralen Elemente des VO-Vorschlags der KOM vom 7. Oktober 2025 auf. Vorgesehen sind zollfreie Importquoten von 18,3 Mio. t pro Jahr. Für darüberhinausgehende Mengen gilt ein Zoll von 50 % auf 30 Produktkategorien. Zudem wird eine „melt & pour“-Klausel eingeführt, um Rückverfolgbarkeit und Transparenz in der Lieferkette zu stärken.
Der vereinbarte Text wird in den kommenden Wochen vom EP und Rat formell angenommen. Ziel ist, dass die neue Regelung am 1. Juli in Kraft tritt, wenn die derzeitige Schutzmaßnahme für Stahl ausläuft. Tanja Winninger
