KOM stellt Automobilpaket für saubere und wettbewerbsfähige Mobilität vor
Mitte Dezember stellte die KOM ein Automobilpaket vor, mit dessen Vorschlägen sie den Übergang zu sauberer Mobilität weiterhin unterstützen und gleichzeitig die europäische Automobilindustrie entlasten will. Dabei sollen Autobauer u.a. mehr Flexibilität bei der Erreichung von Klimazielen erhalten sowie von Bürokratieabbau profitieren.

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Kernstück sind Anpassungen der bisher geltenden CO2-Emissionsnormen für Pkw, Transporter und schwere Nutzfahrzeuge. Ab 2035 würde demnach für die neu zugelassenen Pkw ein Reduktionsziel von 90% statt bisher 100% der Auspuffemissionen verglichen mit 2021 gelten. Die verbleibenden Emissionen sollen die Neuzulassung hocheffizienter Verbrenner, wie bspw. Plug-in-Hybridautos ermöglichen. Allerdings sollen diese Emissionen ausgeglichen werden, bspw. durch die Verwendung von CO2-armem Stahl oder dem Einsatz von E-Fuels.
Zudem kündigte die KOM eine Initiative für saubere Unternehmensflotten an. Diese sieht verbindliche nationale Ziele für den Anteil emissionsarmer sowie emissionsfreier Fahrzeuge in großen Fuhrparks bis 2035 vor. Ergänzend soll ein Batterie-Paket mit Finanzmitteln in Höhe von 1,8 Mrd. € den Aufbau einer wettbewerbsfähigen europäischen Batteriewertschöpfungskette unterstützen.
Des Weiteren soll ein Automobil-Omnibus-Paket u.a. sekundäre Rechtsvorschriften reduzieren und technische Prüfverfahren straffen. Benjamin Ott
