Landstromversorgung in Häfen – EU Ambitionen und Realität vor Ort

© Hanse-Office, 2026
Am 29. September fand im Hanse-Office eine Podiumsdiskussion zum Thema Landstromversorgung in Häfen statt. Gastgeber war das Interreg North Sea Region Programme Project Green Supply Chains.
Über die bestehenden Herausforderungen beim weiteren Ausbau von Landstromanbindungen und ihrer wirtschaftlichen Nutzung diskutierten die eingeladenen Redner Hanno Bromeis von der Hamburg Port Authority, Peter-Jan Cluyse – NorthSeaPort, Roland Teixeira von der European Onshore Power Supply Association (EOPSA) und Attilio Massa – Schifffahrtsexperte bei der KOM.
Der Hamburger Senator für Verkehr und Mobilitätswende Dr. Anjes Tjarks wies in seiner Begrüßung darauf hin, dass die Veranstaltung eines der größten Probleme unserer Zeit berühre: den Klimawandel. Denn die Landstromanbindung in Häfen ermögliche es Schiffen am Liegeplatz, ihren Energiebedarf ohne laufende Schiffsgeneratoren, d.h. mit erheblich reduziertem Emissionsausstoß zu decken.
Hamburg übernimmt im Bereich Landstrom bereits eine führende Rolle: Für Kreuzfahrtschiffe stehen Landstromanlagen an den Kreuzfahrtterminals in Altona, Steinwerder und der HafenCity zur Verfügung. Auch bei der Schaffung eines Landstromangebots für große Containerschiffe ist Hamburg führend in Europa. So wurden die Landstromanlagen an den Containerterminals Eurogate Hamburg und Tollerort bereits im Jahr 2024 fertiggestellt und bis Ende des Jahres soll es auch ein Landstromangebot an den Containerterminals Altenwerder und Burchardkai geben. Benjamin Ott
