Norddeutsche Hochschulen im EU-Dialog

© Hanse-Office, 2026
Die Vertreterinnen und Vertreter der norddeutschen EU-Hochschulbüros und EU-Referate kamen vom 9. bis 11. September zu ihrer 16. gemeinsamen Konferenz in Brüssel zusammen.
Diskutiert wurden insbesondere die Vorbereitungen auf das nächste EU-Forschungsrahmenprogramm (FP10), der geplante Europäische Wettbewerbsfond (ECF), der Europäische Innovationsrat (EIC) sowie die weitere Entwicklung der Europäischen Hochschulallianzen. Weitere Schwerpunkte waren Sicherheits- und Verteidigungsforschung, Dual Use und Forschungssicherheit sowie der Umgang mit Künstlicher Intelligenz und Datenschutz.
Expertinnen und Experten der KOM, der Ständigen Vertretung Deutschlands bei der EU, der Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen (KoWi), das VDZ Technologiezentrums sowie weitere europäische Akteure gaben zahlreiche Einblicke in aktuelle Entwicklungen und deren Bedeutung für Hochschulen und Forschungseirichtungen. Ein Praxisbericht der Technischen Universität Eindhoven zeigte zudem, wie Knowledge Security institutionell in einer Hochschule verankert werden kann.
Zum Programm gehörte auch ein Abendempfang im Hanse-Office. Der Leiter des Hanse-Office, Dr. Claus Müller, begrüßte die Teilnehmenden und eröffnete einen geselligen Abend, der beim gemeinsamen Essen, Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zur Vernetzung bot.
Die Konferenz machte deutlich, wie eng Forschungs- und Hochschulpolitik inzwischen mit Fragen der europäischen Wettbewerbsfähigkeit, technologischen Souveränität und Sicherheit verbunden sind. Gleichzeitig bot das Treffen den norddeutschen Hochschulvertretungen Gelegenheit Erfahrungen auszutauschen und ihr langjähriges Netzwerk in Brüssel weiter zu stärken. Stella Tutunzi
