Stellungnahmen zu temporären Grenzkontrollen
Die KOM hat am 2. Juni Stellungnahmen zu den in neun MS, darunter Deutschland, eingeführten temporären Grenzkontrollen vorgelegt.
Die KOM hat am 2. Juni Stellungnahmen zu den in neun MS, darunter Deutschland, eingeführten temporären Grenzkontrollen vorgelegt.
Am 7. März ist das erweiterte Schengener Informationssystem (SIS) in Betrieb genommen worden. Das SIS ist das zentrale Informationsaustauschsystem für Sicherheit und Grenzmanagement in Europa.
Hierfür enthält das SIS insbesondere Informationen über vermisste und gesuchte Personen. Mit der Modernisierung wird das SIS unter anderem mit neuen Arten biometrischer Daten (z. B. Handflächenabdrücke und Fingerabdruckspuren) erweitert. Für als vermisst geltende Personen können zusätzlich DNA-Profile gespeichert werden.
Die KOM hat am 2. Juni eine Strategie zur Stärkung des Schengen-Raums vorgelegt. Mit der Strategie wird vor allem darauf abgezielt, Lehren aus den jüngsten Krisen (Flüchtlingskrise, Terrorismus, Corona-Pandemie) zu ziehen sowie die Funktionsfähigkeit und Widerstandfähigkeit des Schengen-Raums gegenüber künftige Herausforderungen zu stärken.
