Treffen der EU-Umweltministerinnen und- minister

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Die Umweltministerinnen und Umweltminister der EU haben am 12. Oktober in Luxemburg insbesondere über eine Anpassung des europäischen Emissionshandels beraten und die gemeinsame Position der EU für die kommenden UN-Konferenzen zu Klima und biologischer Vielfalt festgelegt.
Die geplante Überarbeitung soll das EU-Emissionshandelssystem an das Ziel anpassen, die Treibhausgasemissionen bis 2040 um 90 Prozent zu senken. Zugleich soll die Dekarbonisierung kosteneffizient gestaltet und die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie unterstützt werden. Die Ministerinnen und Minister diskutierten unter anderem über künftige Emissionsgrenzen, die kostenlose Vergabe von Zertifikaten und die Einbeziehung weiterer Sektoren.
Für die UN-Klimakonferenz COP31 vom 9. bis 20. November 2026 in Antalya (Türkei) verabschiedete der Rat Schlussfolgerungen. Die EU will sich für die Umsetzung des Pariser Abkommens und die Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad einsetzen.
Mit Blick auf die Biodiversitätskonferenz (COP17) vom 19. bis 30. Oktober 2026 in Eriwan (Armenien) bekräftigte die EU ihr Ziel, den Verlust der biologischen Vielfalt aufzuhalten. Dazu gehört, bis 2030 mindestens 30 Prozent der Land- und Meeresflächen zu schützen.
Darüber hinaus tauschten sich die Ministerinnen und Minister über die Vogelschutz- und Habitat-RLen aus. Im Mittelpunkt standen wirksamer Naturschutz, die Vereinfachung von Vorschriften und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. Mehran Faraji
