Weitgehende Einigung über Handelsabkommen zwischen der EU und den Philippinen

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Die EU und die Philippinen haben am 22. September eine weitgehende Einigung über ein Freihandelsabkommen erzielt. Durch das Abkommen sollen die Handelsbeziehungen und die Investitionstätigkeit vertieft, der Marktzugang verbessert und die europäischen Lieferketten gestärkt werden.
Das Abkommen sieht die Liberalisierung von mehr als 94 % der Zolltarifpositionen vor, die über 97 % des bilateralen Handels abdecken. Der Warenhandel zwischen der EU und den Philippinen belief sich 2025 auf 17,6 Mrd. €, der Handel mit Dienstleistungen 2024 auf 10,3 Mrd. €. Europäische Unternehmen exportieren in erster Linie Maschinen und Geräte, Fahrzeuge, Medikamente sowie Fleischerzeugnisse, Milchprodukte und Spirituosen in die Philippinen.
Durch das Abkommen soll der philippinische öffentliche Beschaffungsmarkt erstmals für ausländische Bieter geöffnet werden. Darüber hinaus enthält die Einigung Regelungen zum digitalen Handel, zum Schutz des geistigen Eigentums und zu gesundheits- und pflanzenschutzrechtlichen Maßnahmen sowie zu technischen Handelshemmnissen. Im Mittelpunkt stehen zudem Nachhaltigkeitszusagen. Daneben sind auch Bestimmungen zu Energie und Rohstoffen enthalten, die darauf abzielen, gleiche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen.
Die weitgehende Einigung ebnet laut KOM den Weg für einen formellen Abschluss des Abkommens in den kommenden Monaten. Tim Härtner/Tanja Winninger
